SP, GrĂ¼ne und GLP bilden gemeinsame Fraktion

Medienmitteilung

SP, GrĂ¼ne und GLP bilden gemeinsame Fraktion

Die SP, die GrĂ¼nen und die GLP bilden fĂ¼r die Legislatur von 2024 bis 2028 eine gemeinsame Kantonsratsfraktion. Damit zeigen die fortschrittlichen, sozialen und ökologischen Kräfte gemeinsam Stärke und bilden ein Gegengewicht zur rechtsbĂ¼rgerlichen Mehrheit. Die neu gegrĂ¼ndete SP-GrĂ¼ne-GLP-Fraktion wird die zweitstärkste Kraft im St.Galler Kantonsrat.

Die Kantonsratswahl vom letzten März war von einem Rechtsrutsch gezeichnet. Umso wichtiger wird es fortan sein, dass SP, GrĂ¼ne und GrĂ¼nliberale der rechtsbĂ¼rgerlichen Dominanz entgegentreten. Die drei Parteien haben sich fĂ¼r die Legislatur 2024 bis 2028 auf eine gemeinsame Grossfraktion geeinigt. Die Fraktion SP-GrĂ¼ne-GLP wird 30 Kantonsrät:innen umfassen.

 

Durch die Verbindung können fĂ¼r die neue Legislatur mehr Kommissionssitze und Sitze in weiteren Gremien sichergestellt werden und sowohl SP als auch GrĂ¼ne und GLP können in sämtlichen Kommissionen Einsitz nehmen. Mit diesem Schritt kann der mehrfach beanstandeten viel zu hohen FraktionshĂ¼rde entgegengewirkt und sowohl den GrĂ¼nen, als auch den GrĂ¼nliberalen die Mitarbeit in den Kommissionen ermöglicht werden.

 

Hauptanliegen der Bildung einer gemeinsamen Fraktion ist es, die fortschrittlichen Kräfte zu bĂ¼ndeln. SP, GrĂ¼ne und GrĂ¼nliberale sind Ă¼berzeugt, gemeinsam die sozialen, ökologischen und liberalen Anliegen im Kantonsrat besser und wirkungsvoller vertreten zu können. Konsens besteht insbesondere in Kernfragen der Umwelt-, Bildungs- oder Gesellschaftspolitik. Die Parteien stehen fĂ¼r politischen Fortschritt statt Stillstand, fĂ¼r eine zukunftsgerichtete Politik in einem demokratischen Rechtsstaat. Sie verstehen sich als Gegenpol zum Rechtspopulismus.

 

Selbstredend werden alle drei Partner auch in Zukunft ihre eigenständigen Positionen vertreten sowie ihr politisches Profil aufrechterhalten und stärken. Die Zusammenarbeit wird die neue Fraktion in der konkreten Sachpolitik jedoch einflussreicher machen. Mit diesem Ziel startet sie in die neue Legislatur.

Weitere Ortsparteien sind auf den Websites der jeweiligen Wahlkreisparteien zu finden.