Angesichts der rückläufigen stationären Fallzahlen und der angespannten personellen und wirtschaftlichen Situation ist dieser Schritt ökonomisch sinnvoll. Bereits bei der Schliessung des Spitals Wattwil hat sich gezeigt, dass eine lange Übergangsphase zwischen dem Schliessungsentscheid und der tatsächlichen Umsetzung schwer zu bewältigen ist.
Erfreulich ist, dass im Rahmen der Transformation keine Kündigungen ausgesprochen werden und allen Mitarbeitenden eine Weiterbeschäftigung ermöglicht wird. Damit wird den Angestellten Planungssicherheit gegeben und wertvolles Know-how bleibt erhalten. Die Grünliberalen erwarten, dass den Mitarbeitenden faire Lösungen aufgezeigt werden, damit sie weiterhin innerhalb der HOCH Health Ostschweiz tätig sein können.
Für die GLP ist zentral, dass die ambulante medizinische Versorgung im Rheintal dauerhaft und in hoher Qualität sichergestellt bleibt. Die Weiterführung eines ambulanten Angebots in Altstätten sowie der Bau eines neuen Gesundheitszentrums sind dafür wichtige Schritte.
Weiter erwartet die GLP, dass die vorgezogene Transformation eng mit den betroffenen Gemeinden, der Ärzteschaft sowie den weiteren Gesundheitsakteuren der Region abgestimmt wird, um durch eine koordinierte Planung die medizinische Versorgung im Rheintal langfristig zu gewährleisten.