Unnötige Jagd-Motion abgelehnt

Aus dem Kantonsrat

Unnötige Jagd-Motion abgelehnt

Statt mit WildhĂ¼tern auf die Hirschjagd zu gehen, bessere Vernetzung der Lebensräume, weitere Wildruhezonen und die Förderung der Grossraubtiere.

Am Schluss war das Ergebnis deutlich. Mit 70 zu 42 Stimmen wurde der umstrittene Einsatz von WildhĂ¼ter:innen in der Rotwildjagd abgelehnt. Wir GrĂ¼nliberalen wehrten uns zusammen mit FDP und SVP gegen das Ansinnen von Regierungsrat Tinner. Die Jägerinnen und Jäger halten die Abschussvorgaben im Grossen und Ganzen gut ein. Die Schäden durch Rothirsche sind allgemein gering.
 

Statt mit WildhĂ¼tern auf die Hirschjagd zu gehen, forderte Andreas Bisig im Rat eine bessere Vernetzung der Lebensräume, weitere Wildruhezonen und die Förderung der Grossraubtiere.

 

Jagdplanung fĂ¼r das Rotwild anpassen

Andreas Bisig in Namen der GrĂ¼nliberalen

 

In der Juni-Session habe ich Sie im Namen der GLP gebeten, die vorliegende Motion zu verschieben. Ich bin Ihnen dankbar, dass Sie damals unseren Argumenten gefolgt sind. Die Zwischenzeit konnten wir alle nutzen, um uns eine Meinung zu bilden. Auch die Revierjagd St.Gallen hat die Zeit genutzt, um ihre Sicht auf die Motion darzulegen. Nur vom Regierungsrat gibt es nichts Neues. Er bleibt bei seiner begrĂ¼ndungslosen Gutheissung der Motion.

 

Es baucht:

  • Eine bessere Vernetzung der Lebensräume
  • Weitere Wildruhezonen
  • UnterstĂ¼tzung der RĂ¼ckkehr der Grossraubtiere
  • Eine gute Zusammenarbeit mit den Jägerinnen und Jägern
  • Ein Eingreifen der Wildhut hingegen bringt keine Verbesserung. Daher ist diese Ă¼berflĂ¼ssig

Weitere Ortsparteien sind auf den Websites der jeweiligen Wahlkreisparteien zu finden.